Freudig begrüßen wir die edle Halle

von admin

Der Titel des Chorsatzes zum Einzug der Gäste aus Wagners „Tannhäuser“, den der Kath. Kirchenchor St. Maria zur Einstimmung darbot, war wahrlich wörtlich Programm und nachdem Oberbürgermeister Michael Makurath eine fast nicht enden wollende Besucherschlange aus Ditzinger Bürgerinnen und Bürgern als auch Ehrengästen, die alle gekommen waren, begrüßt hatte, konnte der traditionell Mitte/Ende Januar stattfindende Neujahrsempfang der Stadt Ditzingen beginnen. Und die Stadthalle war voll besetzt und noch ein Stückchen drüber hinaus. Großes Leitmotto war das diesjährige 1250-jährige Stadtjubiläum gemeinsam von Ditzingen und Hirschlanden – ein wahrlicher Grund zu feiern und ein gelungener Auftakt an dieser exponierten Stelle um ein Jahr voller feierlicher Veranstaltungen einzuläuten – sogar eine eigens komponierte Stadtoper wird zur Premiere kommen. Michael Makuraths Neujahrsrede war wieder auf den Punkt, pointiert in der richtigen Mischung aus Lob und Kritik am politischen Geschehen, sowohl auf kommunaler Ebene als auch bezogen auf Land, Bund, Europa und das derzeitige Weltgeschehen (Trump, Brexit, etc.), wobei er keinen Hehl daraus machte, dass einige Strömungen und derzeitige Machthaber nicht seinen Vorstellungen guter Politik- und Gesellschaftsarbeit entsprechen. Umso mehr rief er die Ditzinger Bürgerinnen und Bürger auf bei den kommenden Wahlen „die Richtigen“ zu wählen und dadurch extremen Entwicklungen den Garaus zu machen. Natürlich wurden auch die Ehrengäste herzlich begrüßt, wie beispielsweise die verschiedenen honorarkonsularischen Vertreter, die Vertreter der Partnerstädte, der Jugendgemeinderat, die Mitglieder des Landtages MdL Konrad Epple und MdL Dr. Markus Rösler als auch der Parlamentarische Staatssekretär im BMVI MdB Steffen Bilger. Auch der jüngst verstorbene Ehrenbürger Ditzingens Berthold Leibinger wurde für sein wirtschaftliches, kulturelles und gesellschaftliches Engagement nochmals postum geehrt. Natürlich widmete sich Michael Makurath auch den wichtigen Themen rund um Ditzingen, u. a. was wurde 2018 erreicht, welche neuen Stadtprojekte stehen 2019 an, neue Unternehmensansiedlungen, Ausbau der Altenpflege, gelungene Integration um nur einige Punkte zu nennen. Ein großes Lob und Dankeschön ging auch an alle ehrenamtlichen Helfer, die voller Engagement ihre Arbeit leisten. Auch das eingetretene Dieselverbot und seine Folgen für die Kommunen blieb nicht unerwähnt. Ebenso wie das Thema Digitalisierung, das Makurath mit all seinen Vor- und Nachteilen betrachtete als auch die Bestrebungen den Glasfasernetzausbau weiter voranzutreiben. Und doch bleibt ein Aspekt für ihn ganz klar „wenn der Menschenverstand fehlt, hilft auch künstliche Intelligenz nicht weiter“. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, die auf breites Interesse unter allen Bürgerinnen und Bürgern gestoßen ist. Auch die Junge Union Ditzingen war mit regem Interesse wieder mit vor Ort dabei und kann sich dem Schlusssatz Oberbürgermeister Michael Makuraths nur anschließen, der da den 200-jährigen Geburtstagsjubilar Theodor Fontane zitierte: „Die Tränen lassen nichts gewinnen, wer schaffen will muss fröhlich sein“. (DD)

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